On Boarding 04.09.2026

Informationen, Einblicke und persönliche Gespräche zum Start ins Berufsleben

Zahlreiche neue Auszubildende sowie ihre Eltern folgten der Einladung der Innung Metallbau und Feinwerktechnik Bayerischer Untermain zur diesjährigen Onboarding-Veranstaltung am 4. September 2026 im Bildungszentrum der Handwerkskammer. Ziel der Veranstaltung war es, den angehenden Auszubildenden einen erfolgreichen Start in ihre Ausbildung zu ermöglichen und Eltern sowie Betriebe frühzeitig in den gemeinsamen Ausbildungsweg einzubinden.

Zu Beginn begrüßte Obermeister Matthias Kreß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte die Bedeutung dieses neuen Lebensabschnittes heraus. Besonders dankte er den Eltern für ihre bisherige Unterstützung und betonte, dass die jungen Menschen während ihrer gesamten Ausbildungszeit auf ein starkes Netzwerk aus Ausbildungsbetrieben, Berufsschule, Handwerkskammer und Metallinnung zählen können.

In seiner Ansprache machte Kreß deutlich, dass sich die Auszubildenden für einen Beruf mit Zukunft entschieden haben. Gerade in Zeiten von Digitalisierung, Robotik und Künstlicher Intelligenz bleibe das Metallhandwerk unverzichtbar. Technische Innovationen könnten nur dort entstehen, wo Menschen Ideen mit Fachwissen, handwerklichem Können und Engagement verwirklichen. „Die Zukunft entsteht nicht allein am Computer. Die Zukunft entsteht dort, wo Menschen Ideen mit ihrem Wissen, ihrem Können und ihren Händen verwirklichen“, gab er den Auszubildenden mit auf den Weg.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick über den Ablauf ihrer Ausbildung sowie ausführliche Informationen zu den Gesellenprüfungen. Herr Stein und Herr Ullrich aus den Prüfungsausschüssen für Feinwerkmechanik und Metallbau erläuterten die Anforderungen, den Ablauf sowie die Bedeutung der Gesellenprüfung Teil 1 (GP1) und Teil 2 (GP2). Damit konnten bereits zu Beginn der Ausbildungszeit wichtige Fragen beantwortet und erste Orientierungspunkte für die kommenden 42 Monate aufgezeigt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangeboten während der Ausbildung. Frau Claudia Glas von der Handwerkskammer stellte die Möglichkeiten der Passgenauen Besetzung vor und zeigte auf, welche Hilfen Auszubildenden und Betrieben bei Fragen oder Herausforderungen zur Verfügung stehen. Ergänzend präsentierte Herr Westerbecke von der GbF Aschaffenburg Unterstützungsangebote wie Lernförderung, individuelle Beratung sowie Hilfestellungen bei schulischen, betrieblichen oder persönlichen Fragestellungen.

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Werkstätten und Schulungsräume des Bildungszentrums erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten, die sie während ihrer Ausbildungszeit regelmäßig besuchen werden. Dabei konnten moderne Maschinen, technische Einrichtungen und verschiedene Ausbildungsbereiche aus nächster Nähe kennengelernt werden.

Sehr erfreulich war das große Interesse der Eltern. Sie nutzten die Veranstaltung intensiv, um sich über Ausbildungsinhalte, Anforderungen und berufliche Perspektiven zu informieren. Der persönliche Austausch mit den Verantwortlichen aus Innung, Handwerkskammer und Bildungseinrichtungen wurde von vielen als wertvolle Unterstützung für die Begleitung ihrer Kinder während der Ausbildung angesehen.

Die Organisatoren zeigten sich mit der positiven Resonanz sehr zufrieden. Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig eine frühzeitige Information, persönliche Gespräche und ein enger Austausch zwischen Auszubildenden, Eltern, Betrieben und den Ausbildungsverantwortlichen sind. Die Innung Metallbau und Feinwerktechnik Bayerischer Untermain wird die jungen Nachwuchskräfte auch in den kommenden Jahren auf ihrem Weg begleiten und ihnen als verlässlicher Ansprechpartner zur Seite stehen.

„Die Ausbildung ist nicht das Ende eines Weges – sie ist der Anfang vieler Möglichkeiten“, fasste Obermeister Matthias Kreß die Botschaft des Tages zusammen. Mit diesem Gedanken starteten die neuen Auszubildenden motiviert in ihre berufliche Zukunft im Metallhandwerk.