Wo sind wir?

Der bayerische Untermain – und seine Wirtschaft. logoBayerischerUntermain

  • Eingebettet in eine starke mittelständische Wirtschaftsstruktur bietet der Bayerische Untermain beste Voraussetzungen für erfolgreiches Ansiedeln und Unternehmenswachstum.
  • Schwerpunktbranchen in der Region sind die Automation und Automotive-Branche sowie ein enges Geflecht von Logistik-Dienstleistern. Zudem gilt die Region als Zentrum der Fahrzeugsicherheit.
  • Und mit seinen Forschungseinrichtungen und Technologietransferzentren besitzt die Region wichtige Impulsgeber für die Wirtschaft.

 

 Kurz: Der Bayerische Untermain ist offen für Newcomer, Verwurzelte und Durchstarter!

 

bayerischerUntermainDas bayerische Untermaingebiet, in dem nach jahrhundertalter Tradition sich Gewerbefleiß und Kunstsinn verbanden, erlebte wirtschaftlich einen erst gemächlichen, dann um so rascheren Aufstieg. Er wurde möglich gemacht durch die beispiellose Intensivierung des Verkehrs. Von alters her war in Süddeutschland der Main die einzige nur auf deutschem Boden verlaufende Wasserstraße von Ost nach West. Sie wies den Weg zum Frankfurter Raum und zum Rheinland. Als dann ein dichtmaschiges Netz von Straßen und Eisenbahn hinzukam, erwies sich, dass Verkehr wiederum Verkehr erzeugte.

Mit der Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsstraße sollte ab 1921 quer durch 7 Länder, der Wasserweg für 1500 t – Schiffe von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer realisiert werden. Auch am Bayerischen Untermain wurde nach 1945 gebaggert und an vielen Stellen gebaut. Immerhin musste für dieses Bauwerk mit 54 Schleusen und drei Hebewerken eine Scheitelhaltung von 405 Metern überwunden werden.

Doch auch für andere Verkehrsmittel nimmt die Bedeutung des Bayerischen Untermains zu. So treiben die Anbindung an das internationale Schienen- und Autobahnnetz, das wirtschaftliche Wachstum der Region an. Seitdem die die schicksalhafte Welle der Industrialisierung auch die grüne Mitte Europas erfasste, stand der Bayerische Untermain unter einem glücklichen Stern und wurde zu einem lebenssprühenden Wirtschaftraum.

Diese Entwicklung hatte ihren Ursprung ab Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Buntpapier-Herstellung. Zunächst noch als Handwerkszweig, dann durch Papier- und Zellstoffbetriebe mit bis zu 2000 Mitarbeitern. Als zahlenmäßig bedeutendster Wirtschaftszweig entwickelte sich in Folge die Bekleidungsindustrie. Bis vor dem ersten Weltkrieg stammte in Deutschland noch jeder sechste Anzug vom Bayerischen Untermain.

Kaum weniger verdankt die Region ihr Emporblühen allerdings der Metallindustrie. Aus den ersten Gießereien und Stahlbau-Unternehmen zu Beginn, sind am Bayerischen Untermain zahlreiche Unternehmen des Maschinenbaues, des Schiff- und Fahrzeugbaues, von auch heute noch internationaler Geltung hervorgegangen.

Herauszuheben ist hier von Beginn an die Messzeug-Industrie, die insbesondere in Aschaffenburg eine besondere Stellung einnahm und zum wirtschaftlichen Aufstieg der Region wesentlich beitrug.

 

Die Wiege der deutschen Feinmess-Industrie

Die Anfänge der Messzeug-Industrie liegen besonders in Frankreich und den USA. In Frankreich wurde die Akademie der Wissenschaften beauftragt, ein einheitliches Maß und Gewicht festzulegen und so ergaben sich das Meter und das Kilogramm. Die gesetzliche Einführung in Frankreich ließ jedoch bis 1846 auf sich warten.

Im damals noch zersplitterten Deutschland kannte man zu dieser Zeit noch keine Einheitlichkeit bei den Maßen. Es galten wie von alters her die üblichen handwerklichen Grundsätze: nur das Feingefühl der Hand war „maßgebend“ für eine gute Passung. Damals war in den meisten Betrieben lediglich eine meist schlechte Kopie eines Zollmaß Stabes vorhanden und man war zufrieden, wenn das Werkstück mit dem angelegten Maßstab annähernd das gewünschte Maß erreichte. Der Gedanke, die landesüblichen Zollmaßstäbe durch ein einheitliches exaktes Metermaß zu ersetzen wurde als umständlich und damit als überflüssig weitgehend von den Unternehmen abgelehnt.

Gegen solcherlei Messverfahren begann seit 1862 erstmals der Aschaffenburger Franz Anton Hock anzukämpfen.

Er darf als der eigentliche Begründer der deutschen Feinmess-Industrie bezeichnet werden.

 

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